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........eine einzige Konstruktion:
Ein sehr subjektives Gebäude wie ein fremder Palast oder Pavillon freistehend im Raum, das komplett aus Fotografien besteht.
Ineinanderverschachtelt und mit Fenstern und Durchgängen entsteht langsam anwachsend ein mäandernder Raum, ein Mischung aus meinem Merzbau und einem Labyrinth.
Dieses sich stetig aus sich selbst entwickelnde Bildgebäude besteht aus Bildern, Fotografien aus meiner Vergangenheit und Bildern aus meinen Modellen. Es wachsen Räume, die aus meiner Erinnerung entstehen. Das sind die Räume meiner Kindheit, Räume und Situationen in denen ich jetzt lebe, und die, die ich verlassen habe.
Aus diesen Bildern möchte ich einen Ort entstehen lassen, der wie ein Gedächtnis funktioniert. Meine ganz persönliche Bildwelt, mit vielen Ebenen und Zwischengeschossen, Verbindungen und verborgenen Winkeln. Es gibt Luken und Fenster, Ecken und Verästelungen, in die man hineinschaut und es eröffnen sich vergessene Zeiten oder Momente aus der eigenen Geschichte. Rekonstruiert sind Wünsche, Vorstellungen, Erinnerungen und Träume aber auch Ideen und Entwürfe.
Es soll ein zueinandergefügtes Gebäude aus Fotos aus Innenwelten anwachsen, das keinen vorgegebenen Regeln folgt.
Ich möchte eine Konstruktion entwickeln, in die man hineingehen kann, das man betrachten kann und das gleichzeitig ein "hinter die Fassade schauen", ein "hinter die Fläche nach Innen sehen" betreibt.
Wie ein Film oder ein Tagebuch, das man physisch betreten und dadurch in die Zeit eintauchen, sie rückwärts durchschreiten kann.
Susa Templin, 2008
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Quotation from E.C.Emmer: "Lyrical Architecture", 2008
....Recently, I asked Susa Templin about her new studio in Berlin: is her studio separate from her apartment now? And is it larger? Yes, it is separate, she told me, and though it is not much larger than her apartment in New York City was, she does not live in it, so the amount of space in her studio has increased. She went on to say that she is actually getting involved in some real deconstruction: she is having the drop ceilings in her studio removed and is punching holes in the walls and real ceiling—now she is cutting holes and peeling back layers not merely in her architectural models, but in the architecture of her studio. Perhaps we are now seeing in her work the fruits of that expanded space.
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