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LandscapingKunsthalle Mannheim 2003
Als der Zug sich in Bewegung setzte, blickte sie in den Abteilspiegel,
griff ploetzlich nach der Kamera und machte im Handumdrehen
die Aufnahme:
das etwas wacklige Portrait des Apparates mit einigen von diesem
nicht verdeckten Gesichtspartien der Photographin.
Das Schluesselmotiv zieht sich wie ein roter Faden durch die Jahre:
Reisen, das lch, der eigene Koerper, grosse Staedte.
Dazu gehoeren auch die blitzschnelle Entschlossenheit,
das ruhelose einzelgaengerische Temperament und
am anderen Ende in der Badewanne die Fuesse.
Nahezu restlose Subjektivitaet entgrenzt die Arbeit, die sich in vielen
offenen Facetten mitteilt, in den Photoserien, Konzeptskizzen, Raeumen.
Daraus sind imaginaee Schutzhuellen emstanden, die schon beim naechsten
Umzug ueberfaellig sind.
Jetzt rueckt das Objektiv neugierig einer Entdeckung zu Leibe,
die sich in der Sehnsucht nach selbstgebauten Gaerten ankuendigt.
Dr. Klaus Gallwitz
Katalogtext zur Ausstellung im
Stadtmuseum Ingelheim, 2001
ISBN 3-9804438-9-2 |
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